Beim Entdecken einiger weniger Ameisen in der Wohnung muss man nicht gleich den Kammerjäger informieren. Meist hat man nur vergessen, ein Fenster zuzumachen, durch welches sich diese Tierchen in die Wohnung gemogelt haben. Auch eine kleine Ritze unter der Haustüre reicht aus, um den Tierchen ein Schlupfloch zu bieten. Gegen eine kleine Zahl solcher ungebetener Gäste helfen einige Hausmittel, die man leicht selbst herstellen und anwenden kann.
Statt einem Kammerjäger kommt gegen die Tierchen, die im Inneren des Hauses nichts zu suchen haben, zum Beispiel Teebaumöl als Abwehrmittel in Frage. Weiß man genau, wo sich die Ameisen ihren Weg in das Hausinnere suchen, kann man ohne Probleme einige Tropfen des Öls dort hin träufeln. Die Tiere mögen den Geruch nicht, und es werden an dieser Stelle keine weiteren Tiere mehr in das Haus kommen. Gegen wenige Eindringlinge, die es vorher geschafft haben, hilft der Staubsauger.
Wenn sich vor dem Haus viele Ameisen angesammelt haben, muss auch hier nicht sofort ein Kammerjäger anrücken, um zu helfen. Flache Teller, die mit einer süßen Lösung, wie zum Beispiel einem Honig-Wasser Gemisch gefüllt sind, locken die Tiere an, und sie verenden darin. Regelmäßiges Erneuern dieser Lösung und vielleicht das zusätzliche Aufstellen einiger Ameisenköder aus einer Drogerie sind hier besser, als chemische Keulen.
Kommt man jedoch aus einem Urlaub zurück, und stellt fest, dass sich die Ameisen in der Zeit der Abwesenheit richtig im Hause breit gemacht haben, sollte man doch den Kammerjäger zu Rate ziehen. Statt selbst mit chemischen Mitteln herum zu doktern, hat man durch das Hinzuziehen des Fachmannes schnell wieder Ruhe im Haus.
